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Nach meinem Abitur im Jahr 1986 habe ich eine Ausbildung zum Versicherungskaufmann IHK erfolgreich absolviert. Von 1991 bis 1993 habe ich ein Abendstudium als Versicherungsfachwirt IHK abgeschlossen. Bis zum Ende des Jahres 2016 war ich in verschiedenen Führungspositionen für eine Versicherungsgesellschaft tätig. Im Jahr 2003 wurde ich in den Prüfungsausschuss für Kaufleute von Versicherungen und Finanzen der IHK Gießen Friedberg berufen. Von 2009 bis 2016 war ich Vorsitzender des Prüfungsausschusses.

Ich bin Mitglied im AfW.

 

 

  

Das Berufsbild des unabhängigen Finanzdienstleisters und Maklers bedingt ein besonderes Vertrauensverhältnis zwischen ihm und seinen Kunden bzw. Mandanten. Als Zeichen ihres hohen Verantwortungsbewusstseins haben sich die Mitglieder des AfW Berufsregeln als Richtschnur für ihr Handeln gegeben. Entsprechend den Entwicklungen im internationalen und nationalen Bereich wird der AfW seinen Kodex stetig weiter entwickeln.

 

Zinszusatzreserve der Lebensversicherer steigt auf 7 Prozent

Jahr um Jahr legen die Lebensversicherer Milliarden auf die hohe Kante, um die hochverzinsten Altverträge abzusichern. Diese gesetzlich vorgeschriebene Zinszusatzreserve macht mittlerweile 7 Prozent der gesamten Deckungsrückstellungen aus, wie der „procontra-LV-Check 2018“ vermeldet. In absoluten Zahlen entspricht das rund 60 Milliarden Euro. Allein in diesem Jahr sollen rund 20 Milliarden hinzukommen. Einerseits sind diese Summen beruhigend für die Versicherten, die sich trotz der anhaltenden Niedrigzinsmisere darauf verlassen können, die hohen zugesagten Verzinsungen am Ende auch zu erhalten. Andererseits bringt die Zinszusatzreserve ihnen nicht nur Vorteile: Die Versicherer mussten und müssen reichlich „Tafelsilber“ verkaufen, um die Reserve füllen zu können. Dabei handelt es sich oftmals um lukrative Investments, die zukünftig nicht mehr als Renditebringer für die Überschussbeteiligung zur Verfügung stehen. Zudem müsste nach bisheriger Berechnungsmethode in den kommenden Jahren so viel in die Reserve eingezahlt werden, dass diese sich bis 2023 verdreifachen würde – das würde einige Versicherer in bedrohliche Schieflage bringen. Eine neue Berechnungsmethode soll die Belastung nun lindern.

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